Taskmanagement
Das ATSP Taskmanagement ist ein workflow-unterstützendes Verwaltungstool, mit welchem sich Datenqualitätsprüfungen, Rückweisungen, Mahnungsrückweisungen, Kostengutspracheablehnungen sowie weitere administrative Tasks direkt im SAP-System zentral abarbeiten lassen.
Mit Hilfe des zusätzlichen Statusmanagements, direkten Userzuweisungen sowie effizienten Absprüngen sorgt die Lösung für schnelle, transparente und sichere Prozesse, reduziert Medienbrüche und macht Abläufe nachvollziehbar. So werden Bearbeitungszeiten verkürzt, Mitarbeitende entlastet und die Erträge des Krankenhauses nachhaltig gesichert.
Zentrales Bettenmanagement
Dadurch, dass der SAP Standard nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten zur Verwaltung von Bettensperren bietet, fehlen Krankenhäusern oft Transparenz und Kontrolle im täglichen Bettenmanagement.
Das Add-On für den Klinischen Arbeitsplatz (KLAP) schließt genau diese Lücke.
Die Lösung ermöglicht eine flexible Definition von Sperrgründen, genaue Zeitangaben (Datum/Uhrzeit), klare Unterscheidungen zwischen betten- und patientenbezogenen Sperren sowie die Vergabe individueller Berechtigungen. Komfortfunktionen, wie automatische Planentlassungen, Hinweis Pop-ups und Pflichtfelder erleichtern den Stationsalltag zusätzlich.
Mit integrierten Reports erhalten Sie jederzeit einen vollständigen Überblick über alle Bettensperren.
Ihr Vorteil: bessere Bettenauslastung, schnelle Identifikation freier Kapazitäten, weniger Gangbetten und ein effizienteres Bettenmanagement.
MD-Arbeitsplatz
Der MD-Arbeitsplatz unterstützt Krankenhäuser mit erweiterten Funktionen dabei, aktuelle Vorgaben im Prüfverfahren des Medizinischen Dienstes strukturiert umzusetzen. Die Lösung für das Management strittiger Behandlungsfälle hat sich seit Jahren in der Praxis bewährt. Neben Fällen des Medizinischen Dienstes werden auch Kürzungen durch Kostenträger aus GKV, PKV oder BG übersichtlich verarbeitet und nachvollziehbar dokumentiert.
Als tief in SAP integriertes Werkzeug bildet der MD-Arbeitsplatz den gesamten Prozess der Fallprüfung digital und ohne Medienbrüche ab. Fristen werden automatisch überwacht, relevante Dokumente zentral verwaltet und tagesaktuelle Auswertungen stehen jederzeit zur Verfügung. So entsteht ein transparenter Überblick über verschiedene Prüfverfahren und deren wirtschaftliche Auswirkungen.
Hybrid DRG - Potential
Durch die Einführung der Hybrid DRGs entsteht für Krankenhäuser ein Wandel in der Vergütung einiger Leistungen. Dadurch, dass stationäre und ambulante Behandlungen wirtschaftlich neu bewertet werden, steigt der Bedarf an klaren Analysen und sicheren Entscheidungsgrundlagen, um Erlöse stabil zu halten.
Das Hybrid DRG Potential ist ein ergänzendes Modul, das als SAP integrierte Programmlösung gezielt ambulante Fälle mit Potenzial für eine Abrechnung als stationäre Hybrid DRG identifiziert.
Diese S/4HANA basierte Lösung unterstützt die Ermittlung von ambulanten Fällen mit Hybrid-DRG-Potential, Fälle mit Ausschlussdiagnose oder mit Hybrid-OPS und ermöglicht dadurch eine sichere und transparente Auswertung. Damit erhalten Krankenhäuser einen transparenten Überblick über potenziell relevante Fälle, können deren voraussichtlichen Erlösbeitrag besser einschätzen und diese Informationen gezielt in die weitere Ressourcenplanung einfließen lassen.
Genomsequenzierung
Die Genomsequenzierung ist ein Zusatzmodul zur Erfassung und §301 Übermittlung von Daten der Genomsequenzierung nach §64e SGB V, welche auf der S/4HANA Technologie basiert.
Im Rahmen eines §301-Nachtrags mit Wirkung zum 01.04.2025 wurde vereinbart, dass Leistungserbringer, die am Modellvorhaben Genomsequenzierung teilnehmen, die Meldebestätigung der genomischen Daten an die Krankenkassen übermitteln müssen. Dabei besteht nur dann ein Vergütungsanspruch, wenn die Meldebestätigungen für die klinischen Daten und die Genomdaten in Form von zwei IBE-Segmenten innerhalb der AMBO-Nachricht übermittelt werden.
Die Lösung zur Genomsequenzierung beinhaltet zwei Komponenten:
- Möglichkeit der Erfassung und Speicherung der klinischen Daten und der Genomdaten der beiden Meldebestätigungen durch Bereitstellung eines kundeneigenen Subscreens oder eines RFC-Funktionsbausteins.
- Implementierung eines BAdIs zur Befüllung der beiden benötigten IBE-Segmente im Rahmen der §301-Übermittlung.