Mit S4.health bieten ATSP und RZV eine moderne, zukunftssichere Plattform, die Krankenhäusern vielfältige Integrations- und Kommunikationsmöglichkeiten eröffnet.
Als skalierbares und flexibel einsetzbares Krankenhaus-Informationssystem legt S4.health einen besonderen Wert auf eine enge und reibungslose Anbindung von Partnersystemen und bestehenden Kliniklösungen.
Durch die Kombination etablierter Schnittstellen, wie BAPIs und HL7 mit zukunftsweisenden Standards, wie FHIR, ISiK und REST können Einrichtungen ihre aktuelle Systemlandschaft nahtlos integrieren und gleichzeitig den Weg in eine digitale Zukunft beschreiten.
Die enge Partnerschaft der ATSP GmbH und der RZV GmbH mit SAP sowie die angestrebte ISiK-Zertifizierung unterstreichen die strategische Bedeutung von S4.health.
Standards im Detail
BAPI
Ein BAPI-Funktionsbaustein (Business Application Interface) ermöglicht es, Funktionen und Prozesse des S4.health von externen Anwendungen aus aufrufbar zu machen (per RFC = Remote Function Call). So können Daten in S4.health in definierten Strukturen gelesen, angelegt oder verändert werden. Der BAPI-Aufruf setzt von den Partnersystemen die Verwendung bestimmter Komponenten der SAP-GUI voraus.
Neben den bereits in SAP IS-H vorhandenen BAPIs wird S4.health weitere Funktionen für externe Aufrufe verfügbar machen.
Webservices
BAPI-Bausteine können als Webservice gekapselt werden und sind damit über das HTTP/S-Protokoll aufrufbar. Eine WSDL-Datei (Web Services Description Language) beschreibt im XML-Format, welche Funktionen der Service anbietet, welche Eingaben erwartet werden, welche Ausgaben zurückkommen und unter welcher Adresse er erreichbar ist.
In S4.health stehen sämtliche BAPIs auch als Webservice zur Verfügung.
REST
Bei der REST-Methode (Representational State Transfer) handelt es sich um einen modernen Architekturstil für Schnittstellen zwischen verschiedenen Systemen. Die Systeme stellen die erforderlichen Datenobjekte (z. B. Patient oder Fall) als Ressourcen mit eindeutiger Adresse zur Verfügung, für die das Partnersystem bestimmte Funktionen (z. B. Ändern, Anlegen, Stornieren, Lesen) durchführen kann. Auch hier wird das HTTP/S Protokoll verwendet.
In S4.health fallen FHIR sowie OData unter Kommunikationsstandards, welche nach den REST Prinzipien interagieren.
HCM
HCM (Healthcare Communication Modul) ist ein proprietärer, nachrichtenbasierter Kommunikationsstandard, der in den 1990er Jahren von SAP entwickelt wurde. Die Übertragung erfolgt hier dateibasiert. Dieser Standard wird nicht mehr weiterentwickelt und enthält nicht alle derzeit im Gesundheitsweisen relevanten Informationen.
Oftmals werden die HCM-Nachrichten aus SAP IS-H auf dem Kommunikationsserver in HL7-Nachrichten umgesetzt, um die Informationen an Partnersysteme zu transportieren. S4.health unterstützt diesen Standard für eine Übergangszeit, da HL7-Nachrichten direkt versandt und empfangen werden können.
ODATA
Das Open DATA Protocol (OData) ist ein allgemeines, von Microsoft veröffentlichtes, HTTP-basiertes Protokoll für den Datenzugriff zwischen kompatiblen Systemen. Im Gesundheitswesen werden statt des allgemeinen ODATA-Protokolls meist branchenspezifische Protokolle wie FHIR verwendet. OData-Services können im S4.health Umfeld bei der Integration anderer betriebswirtschaftlicher Prozesse eingesetzt werden.
Starke Partner. Vernetzte Lösungen.
Durch unsere ständig wachsende Partnerschaftslandschaft pflegen wir ein Netzwerk, das aktiv zur Interoperabilität im Gesundheitswesen beiträgt.
Gemeinsam stellen wir sicher, dass S4.health sich nahtlos in bestehende klinische und administrative Systeme einfügt, sektorübergreifende Datenflüsse unterstützt und den hohen Qualitäts-, Sicherheits- und Integrationsanforderungen des Gesundheitswesens gerecht wird.








